Säuglings- & Kindertherapie

Babys, Kids & Teens

Ihre Kleinen und Großen nehmen in unserer Praxis einen besonderen Platz ein. Wir behandeln vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen. Als Eltern können Sie gerne bei der Behandlung dabei sein.

Kinder können schon früh verschiedene Beschwerden entwickeln. Eine Behandlung im Wachstumsalter ist fundamental wichtig. Hier können die Weichen gestellt werden um z.B. Schiefstellungen zu korrigieren. Wir helfen und unterstützen dabei diese Beschwerden zu lindern und begleiten Ihre Familie dabei.

Babys

Der Besuch beim Osteopathen mit dem Baby dient zur Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen, die von Schwangerschaft, Geburt (spontane Entbindung und Kaiserschnitt) oder anderen äußerlichen Einflüssen herrühren können.

Behandlungsablauf

Die manuelle Untersuchung erfolgt während Sie Ihr Baby auf dem Arm halten oder es auf der bequemen und beheizten Behandlungsliege liegt. Wir untersuchen den ganzen Organismus des Kindes, unabhängig von der Symptomatik. Häufig entspannen sich Babys bei der Behandlung und schlafen manchmal dabei ein. Wir empfehlen für die Mutter nach der Geburt ebenfalls eine Behandlung.

Dauer

Eine Behandlungseinheit dauert in der Regel 30 Minuten. Meist reichen zwei bis sechs Behandlungstermine aus bei geringem oder mittleren Beschwerdebild, um vorliegende Funktionsstörungen zu beheben.

 

Sehr bewährt haben sich die Behandlung bei:

Schiefhals –  KISS-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung)

Jedes 2 – 3 Baby hat durch die Lage im Mutterleib, durch die Geburt oder durch spätere Einflüsse ein sogenanntes KISS Syndrom (Schiefhals). Es klingt schlimmer als es ist, sollte allerdings behandelt werden, damit die Halswirbelsäule und die weitere motorische Entwicklung ohne Störungen ihren Weg gehen kann. Das KISS Syndrom betrifft die Halswirbelsäule und ist erworben, d.h. es ist nichts genetisches sondern z.B. durch Überstreckung des Kopfes bei der Geburt entstanden. KISS kann unbehandelt später zum KIDD Syndrom werden.

KISS kann entstehen durch:

  • Zangen- und Saugglockengeburt
  • Beckenendlage – BEL
  • Kaiserschnitt
  • Schwere oder schnelle Geburt
  • Zwillings- und Mehrlingsschwangerschaften
  • auch ohne ersichtlichen Grund kann es zum KISS Syndrom kommen

 

Wie erkenne ich KISS:

Typ I

  • das Baby hat eine Lieblingsseite – die andere Seite wird kaum genutzt
  • C Haltung des ganzen Körpers (nach links oder rechts)
  • links oder rechts Hinterkopfabplattung
  • ein Auge wirkt größer
  • hohe Körperspannung – die Hände sind gefaustet
  • insgesamt Unruhe (nicht bei allen Babies)
  • schläft schlecht
  • weint viel und lässt sich schlecht beruhigen
  • trinkt schlecht insgesamt oder an einer Brust schlechter
  • Entwickungsverzögerung

Typ II

  • oder Überstreckung nach hinten wie ein Flitzebogen
  • mittige Hinterkopfabplattung
  • liegen nicht gerne auf dem Bauch
  • hohe Körperspannung – die Hände sind gefaustet
  • insgesamt Unruhe (nicht bei allen Babies)
  • schläft schlecht
  • weint viel und lässt sich schlecht beruhigen
  • trinkt schlecht
  • Entwickungsverzögerung
  • später: sogenannte „Porutscher“

 

 

Weitere Anwendungsgebiete

  • Koliken, Bauchschmerzen oder Blähungen
  • eine bevorzugte Kopfhaltung zeigt
  • viel weint/schreit und sich schlecht beruhigen lässt
  • schief liegt und evtl. der Kopf eingedrückt wird
  • Trinkschwierigkeiten
  • nach Zangen oder Saugglocken-Geburt
  • eine schwere oder schnelle Geburt
  • (Not-)Kaiserschnitt
  • Schlafstörungen/Einschlafstörungen
  • Hüftdysplasie
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Infekte und Erkältungen

2 Kinder

Kinder und Jugendliche (ab dem 1. Lebensjahr)

  • Fehlhaltungen & Rückenbeschwerden
  • Kopfschmerzen & Migräne
  • Konzentrationsstörungen
  • Hyperaktivität, ADS/ADHS
  • Lernstörungen
  • Magen-/Darmbeschwerden
  • Übergewicht
  • Zähneknirschen
  • Schulter- und Nackenverspannungen
  • Kieferverspannungen
  • Gelenkbeschwerden
  • Folgen eines Unfall-Traumas
  • Entwicklungsverzögerung